In einem Linux-System sollen zur Laufzeit die Festplatten hdc und hdd in einen RAID1-Verbund umgewandelt werden. Auf der Partition hdc1 sind bereits Daten vorhanden, die nach der Umwandlung wieder zur Verfügung stehen sollen. hdc1 ist unter dem Mountpoint /daten eingehängt
Hierzu sind folgende Schritte notwendig: - Erzeugen des RAID auf der noch leeren Partition hdd1
mdadm --create /dev/md7 --level=1 --raid-devices=2 --auto missing /dev/hdd1 Es wird ein RAID1-Device (--level=1) md7 erzeugt, das aus 2 Partitionen (--raid-devices=2) besteht. Wenn die Device-Node noch nicht existiert soll sie automatisch angelegt werden (--auto). Die erste der beiden Partitionen fehlt (soll später hinzugefügt werden- deshalb "missing"). Die zweite Partition ist hdd1 - Dateisystem auf dem neu erzeugten RAID anlegen
mkfs.xfs -f /dev/md7 Es wird ein xfs- Filesystem angelegt. Sollten bereits Daten auf dem Device sein werden diese überschrieben (-f) - Einhängen des neuen RAID
mkdir /NEU mount /dev/md7 /NEU - Daten auf das neue Device verschieben
mv /daten/* /NEU Nach diesem Schritt sollte der Inhalt der Partition hdc1 auf das Device md7 verschoben sein. (df -h) - Zweite, nun leere Partition hdc1 zum RAID hinzufügen und synchronisieren
umount /daten mdadm /dev/md7 --add /dev/hdc1 - Kontrolle der Synchronisation
cat /proc/mdstat Sobald die Synchronisation beendet ist sollte eine Ausgabe wie folgende erscheinen: Personalities : [raid1] md7 : active raid1 hdc1[0] hdd1[1] 80035712 blocks [2/2] [UU] ... - fstab anpassen
# /dev/hdc1 /daten xfs defaults 0 2 /dev/md7 /daten xfs defaults 0 2 - RAID mounten und aufräumen
mount /daten rm /NEU
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